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Testament: Verwahrung, Ablieferungspflicht, Eröffnung

Durch die besondere amtliche Verwahrung von Testamenten und Erbverträgen beim Nachlassgericht soll ihre sichere Aufbewahrung bis zum Tod und ihre schnelle Auffindung nach dem Tod des Erblassers/der Erblasserin gewährleistet werden.

  • Notarielle Testamente werden unmittelbar von dem beurkundenden Notar/der beurkundenden Notarin bei dem Nachlassgericht in die besondere amtliche Verwahrung gegeben.
  • Der Verwahrungsort für eigenhändige Testamente wird von dem Erblasser/der Erblasserin frei gewählt. Zur Sicherung des Auffindens kann sich der Erblasser/die Erblasserin auch für die besondere amtliche Verwahrung bei einem Nachlassgericht entscheiden.
  • Erbverträge können in die besondere amtliche Verwahrung gegeben oder bei dem Notar/der Notarin verwahrt werden.

Nach dem Tod des Erblassers/der Erblasserin ist jedes Testament, das sich nicht bereits in besonderer amtlicher Verwahrung befindet, unverzüglich an das Nachlassgericht abzuliefern.
Das Nachlassgericht eröffnet sämtliche Verfügungen von Todes wegen, sobald es vom Tod des Erblassers/der Erblasserin Kenntnis erlangt. Allen Verfahrensbeteiligten werden die sie betreffenden Inhalte der Verfügungen von Todes wegen bekannt gegeben.

An eine Notarin/einen Notar oder ein Nachlassgericht (Amtsgericht).

  • §§ 2248, 2259 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB),
  • §§ 346 - 351 Familienverfahrensgesetz (FamFG),
  • § 34 Beurkundungsgesetz (BeurkG).

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Internetseiten des Ministeriums für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein (MJKE) und der Bundesnotarkammer.

Für die besondere amtliche Verwahrung und die Eröffnung der Verfügungen von Todes wegen fallen Gebühren nach der Kostenordnung (KostO) an, die sich nach dem Wert des Nachlasses richten. Auskünfte hierüber erteilt die Notarin/der Notar oder das Amtsgericht.

Organigramm der Stadt Bad Segeberg

Organigramm2017August