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Stadt Bad Segeberg
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Soziale Einrichtungen

 
Die Stadtvertretung hat seit 1989 jugend- und sozialpolitische Ziele für die Stadt Bad Segeberg vorgegeben, die in diversen öffentlichen und privat Einrichtungen umgesetzt werden. Es ist zu berücksichtigen, dass die Würde des Menschen und die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit unverzichtbare Grundrechte sind. Diese Grundsätze hat die Sozialplanung der Stadt Bad Segeberg zu berücksichtigen.

Kinder und Jugendliche sind in hohem Maße abhängig von Verantwortungsbereitschaft und Fürsorge anderer Menschen. Diese, die erste Lebensphase kennzeichnende Hilflosigkeit und Unfähigkeit, für die eigenen Belange zu sorgen, setzt ein funktionierendes soziales Gefüge, sei es in Form eines Familienverbandes, einer sozialen Gruppe oder einer verantwortungsbewussten Gesellschaft voraus.

Der Jugendhilfe als sozialpädagogische Aufgabe muss sehr viel Aufmerksamkeit und Engagement gewidmet werden. Sie stellt eine integrierte öffentliche Aufgabe in Ergänzung zur individuellen Betreuung der Jugendlichen in Familie, Schule, Ausbildungsstätten und Freizeiteinrichtungen dar. Die Stadt Bad Segeberg stellt sich als kinder- und jugendfreundliche Stadt dar.

Ziel der Altenhilfe ist es, Benachteiligungen und gesellschaftliche Schwierigkeiten oder Gefahren für die ältere Generation abzuwenden oder wenigstens zu mildern.

Die Tatsache des Alters allein bedeutet nicht zugleich Hilfebedürftigkeit. Es gibt jedoch im Alter spezifische Belastungen und Schwierigkeiten des Zusammenlebens miteinander und mit anderen Gruppen der Gesellschaft, die sich auf die älteren Menschen direkt oder indirekt auswirken.

Es sollte danach gestrebt werden, die Folgen solcher Nachteile im Alter so weit wie möglich zu mildern und vor allem menschliche und soziale Isolation, Verarmung und Vereinsamung zu vermeiden.

Ehe und Familie sind zu schützen und zu stärken. Der einzelne und seine Familie sollen ideell und materiell in die Lage versetzt werden, sich selbst zu helfen und sich in ihrer Selbständigkeit zu behaupten.

In Situationen, denen der einzelne Mensch und seine Familie nicht gewachsen ist, soll die Hilfe der Gemeinschaft einsetzen. Nachbarschaftshilfe, Hilfe der Träger der Wohlfahrtspflege und der Kirchen sowie Hilfen des Staates und der Kommune sind Formen und Stufen dieser "Gemeinschaftsaufgabe". Unter Kirchen und Soziale Vereine erfahren Sie Weiteres über die Angebote.

Die Hilfen sollen darauf ausgerichtet sein, den Einzelnen voll in die Gemeinschaft zu integrieren. Nur dann haben diese Menschen die Chance, ihre Persönlichkeit und ihre Leistungskraft wieder herzustellen, zu erhalten, zu entfalten und weiterzuentwickeln.

Letztlich beinhaltet das Sozialstaatsgebot auch die Pflicht des Staates, auch jenen Bürgern eine angemessene Existenz, einen notwendigen Betrag zum Lebensunterhalt zu ermöglichen, die nicht in der Lage sind, ihre leibliche und psychische Existenz aus eigener Kraft und eigenem Einkommen zu sichern.

Die Sozialgesetzbücher haben die materiellrechtlichen Grundlagen geschaffen, die sozialen Grundprinzipien zu verwirklichen. An Grundsätzen sind bei der Gewährung der Hilfen zu beachten, dass die Besonderheit des Einzelfalles, eine bedarfsgerechte Hilfe, die Zielrichtung der Hilfe als Hilfe zur Selbsthilfe berücksichtigt werden sollen.

Zu den Aufgaben der Stadtverwaltung gehören insbesondere die Leistungsgewährung nach dem Asylbewerber-, Grundsicherungs- und Wohngeldgesetz (s. Rathaus unsere Aufgaben).