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Einführung des Energieeinsparmodelles „Fifty-fifty“ an den Schulen und der Kita der Stadt Bad Segeberg sowie des Schulverbandes Bad Segeberg

Im Zuge der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutz-initiative“ (Kommunalrichtlinie) werden verschiedene Klimaschutzprojekte in den Kommunen gefördert.
Ein Förderschwerpunkt ist der Förderbereich IV.4. Energiesparmodelle in Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen. Die Stadt Bad Segeberg und der Schulverband Bad Segeberg haben sich erfolgreich auf Fördermittel für die Förderung der Einführung und Etablierung des Energiesparmodelles „Fifty-fifty“ beworben. Begleitet wird das Projekt vom Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Nicola Richter aus Reinbek. Gefördert wird die Umsetzung in den Schulen und der Kindertagesstätte der Stadt Bad Segeberg (Förderkennzeichen: 03K05517) bis zum 30. November 2021 (4 Jahre). Der Schulverband (Förderkennzeichen: 03K05516) erhält eine Förderung bis zum 30. November 2020 (3 Jahre). Die Leistung der Beraterin wird mit 90% (Stadt) und 65 % (Schulverband) von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Nach Ende des Förderzeitraumes soll das Modell eigenständig von den Schulen und der Kita weitergeführt werden.
Den Schülerinnen und Schülern der Schulen der Stadt Bad Segeberg und des Schulverbandes Bad Segeberg sowie den Kindern des Kindertagesstätte Familienzentrum Spurensucher soll im Zuge des Energiesparmodelles „Fifty-fifty“ ein klimafreundlicher Umgang mit den Ressourcen elektrische Energie und Wärme nähergebracht werden. Energieteams und Wettbewerbe an den Schulen und der Kita sollen dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler sowie Kinder darauf achten, z B. die Heizung beim Stoßlüften der Räume herunterzudrehen. Ein verändertes Nutzerverhalten ist ein Baustein, um Energie, Kosten und Treibhausgasemissionen einzusparen. Weitere projektunabhängige Bausteine sind die energetischen Sanierung von Gebäudehüllen oder die Verwendung regenerativer Energien.
Damit die Schülerinnen und Schüler, Kkinder sowie Pädagoginnen und Pädagogen motiviert werden, ist es vorgesehen, ihr Engagement zu belohnen. Alle erzielten Einsparungen werden errechnet und kommen zur Hälfte der jeweiligen Einrichtung zu Gute. Über das Geld kann anschließend frei verfügt werden, um z. B. Sachen für die Gemeinschaft anzuschaffen. Die andere Hälfte der Einsparungen verbleibt im Haushalt der Stadt und des Schulverbandes; also Fifty-fifty.
Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative (Kommunalrichtlinie) und zum Energiesparmodell erhalten Sie beim zuständigen Projektträger Jülich:

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Gefördert wird die Einführung und Etablierung des Energiesparmodelles vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund des Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bad Segeberg, 08.12.2017