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Organigramm der Stadt Bad Segeberg
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Die Stadt Bad Segeberg führt derzeit ein Klimaschutzteilkonzept für die öffentlichen Liegenschaften und die Straßenbeleuchtung durch. Das Konzept wird von dem Ingenieurbüro E|M|N EnergieManufaktur Nord erarbeitet.
Bad Segeberg geht dabei von einem erheblichen Energie- und CO2-Einsparpotential aus.
In Bad Segeberg finden vielfältige Aktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern und von privaten und öffentlichen Einrichtungen statt, die alle mehr oder weniger große Schnittmengen mit der Energienutzung und dem Einsatz von Ressourcen haben. Die Stadt betreibt beispielsweise auf dem Rathaus eine 17 kWp – Solarstromanlage (PV) und ist zu 49% am örtlichen Energieversorger der ews – Energie und Wasser Wahlstedt/Bad Segeberg GmbH & o.KG beteiligt. Zwei Baugebiete der Stadt Bad Segeberg, das Baugebiet Rosenstraße und am Apfelgarten, werden mit Nahwärme (BHKW – Basis) von der eon|Hanse versorgt.
Warum ist ein Klimaschutzkonzept erforderlich?
Um besonders im Bereich energetischer Gebäudeoptimierung das im Sektor Wohnen schlummernde Einsparpotenzial heben zu können, ist die Vorbildrolle der Stadtverwaltung ein wesentlicher Schlüssel. Im Rahmen des Klimaschutzteilkonzeptes sollen die Bestände der kommunalen Liegenschaften und Einrichtungen aufgenommen werden. Dadurch können mögliche Maßnahmen und ihre Kosten abgeschätzt werden.
Bislang war eine Bestandserfassung im großen Maßstab an den Kosten gescheitert. Mit dem Förderprogramm des BMU eröffnet sich die Möglichkeit, diese Erfassung für die größten Liegenschaften des kommunalen Bestands anzugehen.
Was soll erreicht werden?
Die Stadt Bad Segeberg bewirtschaftet 37 Liegenschaften von denen 7 Stück mit insgesamt 34.955,0 m² Grundfläche analysiert werden sollen. Mit der Konzepterstellung „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften" sollen folgende Ziele verfolgt und umgesetzt werden:
• möglichst CO2-neutral werden,
• 100%-Ziel (eE) als Leitgedanken verfolgen,
• langfristig wirtschaftlich gegenüber „klassischen" Versorgungsvarianten sein und
• hohe Versorgungssicherheit gewährleisten
Für welche Einrichtungen wird ein Konzept erstellt?
Bei den kommunalen Liegenschaften handelt es sich um folgende Nutzungsarten: Schule, Sporthallen, Verwaltung, Bauhof, Kultur und Betriebsgebäude. Zusätzlich sollen auch die Straßenbeleuchtung betrachtet werden. Sie besteht aus ca. 1.900 Leuchtpunkten und verursacht einen Stromverbrauch von ca. 1. Mio. kWh
Das Klimaschutzkonzept ist ein wichtiger Baustein für die Erarbeitung von Grundlagen zur Umsetzung von Klimaschutzaktivitäten der Stadt und soll auch auf private und gewerbliche Bereiche der Stadt ausgeweitet werden.
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