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07.05.2018

Uhus am Kalkberg nutzen künstliche Bruthöhle  – Naturschutzmaßnahme erfolgreich umgesetzt

Seit nunmehr acht Jahren gehören die Uhus regelmäßig zum Brutvogelinventar des Segeberger Kalkbergs

Während sich das Uhu-Weibchen im ersten Jahr eine Brutmulde in der Felswand direkt über dem Besuchereingang der Kalkberghöhle gewählt hat und von den Höhlenbesuchern bestaunt werden konnte, hat es sich in den Folgejahren für einen Logenplatz hoch über dem Freilichttheater zur Brut und zur Jungenaufzucht entschieden.
Im Januar 2013 wurden mit Genehmigung und finanzieller Förderung durch die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Segeberg zwei Uhu-Nisthilfen durch den Diplombiologen Björn Leupolt aus Heidmühlen am Kalkberg installiert.
„Wir haben die Brutplattformen extra gegenüber unserer Sonnenterrasse platziert, in der Hoffnung, die Jungenaufzucht so für unsere Besucher erlebbar zu machen“, sagt Florian Gloza-Rausch, wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer des Segeberger Fledermaus-Zentrums Noctalis in Bad Segeberg.
Doch das Uhu-Weibchen blieb ihrer Brutmulde hoch über dem Freilichttheater zunächst treu. Allerdings wurden die mehr nach Hundehütten, als nach Vogelkästen aussehenden Nisthilfen regelmäßig von den Junguhus entdeckt, nachdem diese alt genug waren und hüpfend und flatternd die Felswand rund um den Brutplatz erkundeten.

Im diesem Jahr war es dann endlich soweit. „Zunächst dachten wir, dass es möglicherweise witterungsbedingt in diesem Jahr keine Brut gäbe, da wir das Weibchen nicht an seinem angestammten Platz und auch sonst nirgends rund um das Freilichttheater finden konnten. Doch dann gelang unserer Tierpflegerin Jasmin Bulang bei einer weiteren Geländekontrolle der Nachweis des brütenden Weibchens im oberen Kasten“, berichtet Gloza-Rausch weiter. In den kommenden Wochen wird es von der Terrasse des Fledermaus-Zentrums für Naturfreunde spektakuläre Beobachtungsmöglichkeiten geben.

 

www.noctalis.de

 

 

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