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Seit Inkrafttreten von „Hartz IV“ (Sozialgesetzbuch II) im Jahr 2005 gibt es für die berufliche Beratung und für die Ausbildungsvermittlung verschiedene Ansprechpartner, das heißt Jugendliche ab 15 Jahren, die selbst Arbeitslosengeld II beziehen oder deren Eltern Arbeitslosengeld II bekommen, können die Berufsberatung der jeweiligen Agentur für Arbeit in Anspruch nehmen. Aber auch Träger der Grundsicherung ARGEn beziehungsweise zugelassene kommunale Träger (= Optionskommunen) können Berufsberatung anbieten. Jeder erwerbsfähige hilfebedürftige Jugendliche hat dort einen „persönlichen Ansprechpartner“, der sich um ihn kümmert und unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten und Neigungen realistische Ziele absteckt und erforderliche Schritte zur beruflichen Integration plant.

Seit dem 1. August 2006 (Inkrafttreten des SGB II – Fortentwicklungsgesetzes) darf die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit erwerbsfähige hilfebedürftige Jugendliche nicht mehr in Ausbildung vermitteln (es sei denn, ARGE beziehungsweise Optionskommune würden die Ausbildungsvermittlung wieder an die Agentur für Arbeit übertragen). Deshalb wird man Ihnen, falls Sie die Vermittlung in Ausbildung wünschen, entsprechende Fragen stellen, um Ihre Rechtskreiszugehörigkeit zu ermitteln.