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11.05.2020

Massives Baumsterben - Teilweise Sperrung des Trave-Wanderweges

Bad Segeberg.

Eigentlich können die EinwohnerInnen und Gäste der Stadt sich glücklich schätzen: Die Stadt verfügt über rund 200 ha Seenfläche, mit Trave, Ihlsee und Kalkberg drei europarechtlich besonders geschützte Naturräume sowie rund 128 ha Wald und einen reichen Bestand an Einzelbäumen und Baumgruppen auf privaten und öffentlichen Flächen. Dieser Schatz erzeugt in Teilen nun erhebliche Konflikte. Die trockenen Jahre führen in Verbindung mit verschiedenen Schädlingen wie Käfern oder Pilzen an mehreren Stellen im Stadtgebiet zu einem massenhaften Absterben von Bäumen. Selbst in Bereichen, in denen zu Beginn des Jahres Bäume aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt wurden, sind erneut viele Bäume abgestorben. Aus Gründen des Artenschutzes dürfen diese Bäume derzeit jedoch nicht gefällt werden, wenn damit zu rechnen ist, dass Tiere beeinträchtigt werden. Gerade bei den älteren Bäumen ist dies jedoch häufig nicht einfach festzustellen. In ihren Höhlungen können sich Wochenstubenquartiere von Fledermäusen befinden oder Vögel ihre Jungen aufziehen. Die Verwaltung muss deshalb mit verschiedenen Maßnahmen reagieren: Dort wo eine Gefährdung von Menschen nicht zu vermeiden wäre, werden Ausnahmeanträge bei der zuständigen Naturschutzbehörde gestellt. Dies war beispielsweise bei den Bäumen der Fall, die angrenzende Gebäude vom Bruchwald aus gefährdeten. Wenn allerdings eine Verkehrsgefährdung durch „mildere“ Maßnahmen verhindert werden kann, muss die Stadt entsprechend der gesetzlichen Vorgaben dieses mildere Mittel wählen und beispielsweise einen Wanderweg erst einmal sperren. Diese Situation besteht leider in dem nördlichen Abschnitt des Trave-Wanderweges zwischen der Treppe vom Mozartweg und der Schackendorfer Brücke. Erneut ist eine Vielzahl mächtiger Eschen und Erlen abgestorben und droht umzustürzen. Der Weg muss deshalb gesperrt werden, bis die Bäume gefällt werden können. Eine Fällung ist wegen der aktuellen Brutsaison erst ab Mitte August möglich. Die Stadt bedauert die Sperrung sehr, dem Schutz der Menschen muss jedoch oberste Priorität eingeräumt werden.




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