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10.01.2023

Aktion »Radfahren im Winter«: Einladung zu Fahrrad-Check und Beratung

Sicher und komfortabel durch den Winter

Im Rahmen der Fahrradwerkstatt in Bad Segeberg laden das Jugendcafé KFÉ und die Stadt zur gemeinsamen Aktion „Radfahren im Winter“ ein. Interessierte können ihre Fahrräder mitbringen, diese werden auf Sichtbarkeit und Sicherheit überprüft. Werkzeug, Knowhow und nette Gespräche sind garantiert.
Die engagierten Jugendlichen der Fahrradwerkstatt beraten und helfen gerne, Räder für das Winterradeln in Schuss zu bringen. Zudem warten attraktive Gewinne am Glücksrad.
Unterstützt wird die Aktion von den ortsansässigen Unternehmen Gummi Hamann und dem Fahrradladen KfZ-Zubehör Wiencke sowie der Kreisverkehrswacht Segeberg.
Die Aktion
„Radfahren im Winter“
findet statt
am Sonnabend, dem 14.01.2023,
von 13 bis 15 Uhr.

Die Fahrradwerkstatt findet jeden zweiten Samstag im Monat von 13 bis 15 Uhr am KFÉ in der Kirchstraße 34 statt.
Der nächste Termin ist Samstag, der 11.02.2023.

Rückfragen bitte per E-Mail oder telefonisch an Zeruja Hohmeier: zeruja.hohmeier@badsegeberg.de oder 04551-964-431.

Radfahren im Winter Flyer


Hintergrundinformation:

Radfahren im Winter ist sehr gut für die Abwehrkräfte. Wer bei Kälte draußen ist und sich bewegt, stärkt das eigene Immunsystem. Und wer im Winter Rad fährt, wenn die Sonne scheint, kurbelt auch noch die körpereigene Vitamin-D-Produktion an und Glücksgefühle gibt es bei solchem Wetter gleich obendrauf.

Leider stellt uns der Winter hier in Norddeutschland mit seinen kühlen Temperaturen, dem oftmals nassen Wetter und den kurzen Tagen aber auch vor besondere Herausforderungen und vielen Menschen fällt der Umstieg aufs Rad nicht so leicht. Doch bei der Beachtung nur weniger Dinge ist ein sicheres und komfortables Radfahren mit Freude möglich.

Der Winter ist mit Abstand die dunkelste Jahreszeit. Darum sollte dem Licht besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden: Checken Sie regelmäßig das Vorder- und Rücklicht: Funktionieren beide noch? Bei Aufsteckleuchten muss auf geladene Akkus bzw. volle Batterien geachtet werden.
Was für die Akkus beim Licht gilt, gilt selbstverständlich auch für die Akkus bei E-Bikes: Vor der Fahrt auf den Ladezustand achten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, geht immer mit vollen Akkus an den Start. Denn bei kaltem Wetter können die Akkus eine kürzere Laufzeit haben. Wer seine Akkus im Winter vor der Kälte und zusätzlich auch vor Verschmutzung und Kratzern schützen möchte, dem seien spezielle Akkuschutzhüllen empfohlen.

Mindestens genauso wichtig, ist die richtige Kleidung im Winter. Diese sollte möglichst hell und mit Reflektoren ausgestattet sein. Am einfachsten funktionieren neonfarbene bzw. reflektierende Westen: Einfach überziehen und die Sichtbarkeit ist für andere Verkehrsteilnehmende gegeben.
Die Art der Kleidung ist auch entscheidend, denn wer nach kurzer Zeit friert, hat schnell die Lust am „Radfahren im Winter“ verloren. Es empfiehlt sich das Zwiebel-Prinzip: Einfach ein paar Lagen Kleidung übereinander anziehen.
Die äußere Schicht der Bekleidung sollte auf jeden Fall wind- und wasserdicht sowie atmungsaktiv sein. Die äußere Hose sollte dabei Regen, Schnee und Matsch gut vertragen können. Darunter kann eine lange Unterhose oder auch eine Leggings getragen werden. Wer längere Strecken auch im Winter fährt, sollte für jede Schicht atmungsaktive Kleidung verwenden (auch für die Unterwäsche). Der Unterschied ist deutlich spürbar. Denn oft ist nicht nur die Kälte das Problem, sondern das Schwitzen in zu warmer Kleidung.
Für die Schuhe gibt es spezielle Überschuhe aus Neopren, die über den Schuhen getragen werden und sie vor Kälte, Nässe und Schmutz schützen.


Auf vielen Radwegen im Winter befinden sich Sand, Split oder auch Salz. Es gilt deshalb, seine Kette und die wichtigsten Teile gut zu pflegen. Sonst setzt sich schnell Rost fest. Gerade die Kette leidet darunter und verschleißt damit schneller.

Der Albtraum beim Radfahren im Winter: Mit klammen, kalten Fingern einen Reifen wechseln oder flicken. Durch die Verwendung von Split auf Radwegen ist die Gefahr von kleinen Steinchen, die sich durch den Reifenmantel bohren, extrem erhöht. Abhilfe schaffen da „pannensichere Reifen“. Wer zusätzlich noch etwas für die Sicherheit bei schlechten Straßenbedingungen machen möchte, der sollte den Luftdruck in den Reifen etwas reduzieren. Damit erhöht sich die Lauffläche des Reifens auf dem Untergrund und der Reifen bekommt somit mehr Grip. Spezialisten verwenden Spike-Reifen, hier ist der Rollwiderstand nur unwesentlich höher.

Rennräder, Mountainbikes und auch andere sportliche Räder verfügen meistens nicht über Schutzbleche. Diese sind im Winter allerdings nahezu ein Muss. Wer einmal bei Matsch und Schnee ohne Schutzblech auf dem Rad unterwegs war, ärgert sich nach ein paar Minuten über eine nasse und dreckige Rückenpartie der Jacke. Abhilfe schaffen da Schutzbleche zum Aufstecken. Die gibt es schon sehr günstig zu kaufen und schützen sofort vor Dreck und Nässe.

Und last, but not least: Handschuhe nicht vergessen! Wer einmal mit klammen, kalten Fingern unterwegs war, vergisst nie wieder seine Handschuhe. Spezielle Radfahrerhandschuhe mit langem Schaft schützen die Hände optimal.






Verantwortlich i.S. des Pressegesetzes:
Bürgermeister Toni Köppen, Lübecker Str. 9, 23795 Bad Segeberg