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"Lesewelten ohne Grenzen"

Aktuelle Meldung
Gleichstellungsbeauftragte

NEU Die Broschüre "Lesewelten ohne Grenzen" beinhaltet einen Überblick über Kinder- und Jugendmedien

mit vielfältigen Geschlechterrollen und ist von der Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten in Schleswig-Holstein und den Bibliotheken SH zusammengestellt und veröffentlich worden. Sie erhalten die Broschüre in Papierform kostenlos im Büro der Gleichstellungsbeauftragten. 

Warum ist das Thema relevant?

  • Kinder und Jugendliche entwickeln schon früh Vorstellungen davon was "normal" oder "typisch" für das jeweilige Geschlecht ist.
  • Geschichten begleiten Kinder und Jugendliche über viele Jahre.
  • Sie prägen, wie Kinder und Jugendlichen Menschen, Rollen und Beziehungen wahrnehmen.
  • Bücher eröffnen Räume, in denen Werte, Vielfalt und Zusammenleben erlebt werden.
  • Wer Geschichten liest, entwickelt Bilder davon, was möglich ist - und wer dazugehört.

Geschlechterrollen als Teil von Wirklichkeitdarstellung

  • Ziel ist Erweiterung, nicht Korrektur oder Bewertung.
  • Die Broschüre zeigt: Wirklichkeit ist vielfältig - und das darf sich auch in Geschichten spiegeln.
  • Bekannte Erzählmuster werden ergänzt um neue Perspektiven und Lebensentwürfe.
  • So entstehen literarische Welten, in denen Vielfalt selbstverständlich ist.

Was Kinder und Jugendliche daraus mitnehmen können

  • Erweiterung des bekannten literarischen Spektrums
  • Neue Erzählweisen und Perspektiven kennenlernen
  • Unterschiede wahrnehmen - ohne sie bewerten zu müssen
  • Neue Rollenbilder entdecken
  • Eigene Erfahrungen besser einordnen
  • Andere Lebensweisen verstehen, ohne sie übernehmen zu müssen

Mehr als Geschlechterrollen

  • Die vorgestellten Medien behandeln gesellschaftliche Themen auf mehreren Ebenen.
  • Geschlechtervielfalt ist ein Aspekt unter vielen - neben Themen wie Familie, Freundschaft, Umwelt, Gerechtigkeit oder Identität. 
  • Ziel ist die Förderung eines offenen, reflektierten Weltbildes.

Keine Bewertung, sondern Ergänzung

  • Die Broschüre ersetzt keine bestehenden Klassiker.
  • Bekannte und geliebte Bücher behalten ihren Platz.
  • Neu hinzu kommen Werke, die weitere Lebensrealitäten sichtbar machen.
  • Vielfalt als Ergänzung - nicht als Gegensatz.
     

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